kontor.apart auf der blickfang Stuttgart - 11.-13.März 2016

blickfang - Internationale Designmesse in der Liederhalle Stuttgart

kontor.apart im TV:

nervous system bei kontor.apart
nervous system bei kontor.apart

Der menschliche Körper ist etwas atemberaubend Schönes. Zellen, Nervenbahnen und Co. üben ...

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Kontakt:

kontor.apart, Inh. C. Schüller

Nikolausweg 3

47906 Kempen

 

Tel: 02841 391 5588

Mail: cschuller@kontorapart.de

 

 

3D-Druck von Silber und Gold - so geht's

cell cycle Computerentwurf
cell cycle Computerentwurf

Viele der Schmuckentwürfe von nervous system sind so filigran und komplex gestaltet, dass sie mit konventionellen, handwerklichen Methoden nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand erstellt werden könnten.

 

Das kreative Team bedient sich allerdings der Computertechnik und modernsten Verfahren des sogenannten "Rapid Prototyping" oder "3D-Druck", um ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Aber wie geht's ganz genau ?

 


 

Es fängt immer mit einem Computerentwurf an. Dabei müssen Jesse und Jessica nicht jeden einzelnen Steg einzeln zeichnen. Stattdessen hat Jesse ein Programm geschrieben, das die einzelnen Elemente (beinahe) selbständig generieren kann. Daraus leitet sich übrigens auch die Bezeichnung "generatives Designstudio" ab.

 

 

Im zweiten Schritt werden die Digitalentwürfe an einen hochpräzisen 3D-Drucker geschickt.

 

Der 3D-Drucker verwendet die Dateien, um aus mikrofeinen Tröpfchen schichtweise ein Wachsmodell des Rings herzustellen. Die Tröpfchen sind so klein, dass ungefähr 60 Tröpfchen übereinander einen Millimeter ergeben.

 

Es gibt zwar kein Video, in dem die Produktion eines Rings oder Armbands von nervous system zu sehen ist, das grundsätzliche Verfahren ist aber auch hier ganz gut zu sehen..


Nachdem das Wachsmodell im 3D-Drucker entstanden ist, sind die nächsten Schritte wieder sehr traditionelles Handwerk, ein Verfahren, dessen Grundlagen schon die Ägypter kannten:

 

Das Wachsmodell aus dem 3D-Drucker wird zusammen mit vielen anderen an einen "Baum" aus Wachs montiert. Dieser Wachsbaum wird dann in eine keramische, gipsartige Masse eingebettet.

 

Nach dem Aushärten wird die Masse im Ofen erhitzt, so dass das Wachs schmilzt und aus der Form herausläuft oder verdampft.

 

Jetzt kann das flüssige Metall in die Form gegossen werden. Nach Abkühlen und Entfernen der Form bleibt der Gussbaum zurück. Von diesem werden die einzelnen Stücke dann von Hand abgetrennt , gereinigt und poliert.


Wie man sieht, ist es ein ganz schön langer Weg bis zum fertigen Ring oder Anhänger. Für die Herstellung eines einzigen Ringes geht schon mal eine Woche oder mehr ins Land ...

 

In der nächsten Zeit werde ich öfter einmal über solche Details berichten. Wem's gefällt und wer nichts verpassen möchte, klickt am besten gleich hier links auf den "Gefällt mir"-Button. Dann werdet ihr in Zukunft automatisch mit allen Neuigkeiten versorgt.